Forschungsstrategien

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Die Wahl der passenden Forschungsstrategie ist die entscheidende Weichenstellung für den Erfolg Ihres wissenschaftlichen Vorhabens. Sie bildet die Brücke zwischen Ihrer theoretischen Fragestellung und den Ergebnissen Ihrer Untersuchung. Je nach Zielsetzung Ihrer Arbeit – ob Sie bestehende Theorien prüfen, neue Konzepte entwickeln oder empirische Daten aus der Praxis erheben – erfordert dies einen spezifischen Aufbau und den Einsatz gezielter Instrumente. In diesem Bereich erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die gängigen Strategien und Werkzeuge der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung.

Wie konzipiert man eine wissenschaftliche Arbeit?

Bevor die eigentliche Forschung beginnt, steht die Erstellung eines Exposés, das als Fahrplan für Ihr Projekt dient. Um das Betreuungsangebot Ihres*Ihrer Dozent*in nutzen zu können, sollten Sie die erste Besprechung Ihres Themas auf der Basis eines Exposés durchführen.

Sobald das Exposé steht und damit das theoretische Fundament sowie die Zielsetzung Ihrer Arbeit geklärt sind, folgt die operative Umsetzung: die Auswahl und Anwendung der passenden Erhebungsmethoden. In dieser Phase entscheiden Sie, auf welchem Weg Sie die notwendigen Informationen generieren, um Ihre Forschungsfrage fundiert zu beantworten.

Primärforschung

Unter Primärforschung (field research) versteht man die Gewinnung originärer Daten, die durch Befragung, Beobachtungen oder Experimente „vor Ort“ gewonnen werden. Informationsträger bzw. Informanten können sämtliche Personen sein, die in irgendeiner Form mit dem zu untersuchenden Geschäftsfeld zu tun haben. Der große Vorteil der Primärforschung liegt darin, dass sie auf eine ganz bestimmte Zielsetzung ausgerichtet werden kann und aktuelle, detaillierte, wie auch umfangreiche Informationen erhältlich sind. Demgegenüber steht der Nachteil des hohen Kosten- und Zeitaufwandes.

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